Katholische Pfarreien der Seelsorgeeinheit Wehr (Baden)
Heute: Verkündigung des Herrn - Liturgie: Schott Liturgische Tagestexte  

Hier: Seelsorgeeinheit > Chronik > Heilige Woche.html --> [Diese Seite kommentieren]

Heilige Woche

Die Woche von Palmsonntag bis Ostern - Vollzug des Kerns unseres Glaubens.

Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos. (1 Kor 15,13-14)

In der Feier der Heiligen Woche, der Feier des Leidens und der Auferstehung Christi vollzieht sich der Kern unseres Glaubens, wie es der Apostel Paulus im oben zitierten Schriftwort in aller Schärfe ausdrückt. So wird in der Feier der Heiligen Woche der Kern des christlichen Glaubens vollzogen und in der Teilnahme an den liturgischen feiern erlebbar. Wir wollen in den folgenden Bildern einige Eindrücke von Gottesdiensten in unseren Pfarreien weitergeben.

Palmsonntag: Palmprozession und Heilige Messe 

In jener Zeit hörte die Volksmenge, die sich zum Osterfest eingefunden hatte, Jesus komme nach Jerusalem. Da nahmen sie Palmzweige, zogen hinaus, um ihn zu empfangen, und riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels! (Joh. 12,12-13)

Am Palmsonntag wird der Einzug Jesu nach Jerusalem gefeiert. Die Volksmenge streut Blumen jubelt Jesus mit Palmzweigen zu, legt ihm ihre Kleider Füßen und begleitet Jesus mit dem Jubelruf: Hosanna in der Höhe! Symbolhaft wird dies durch die Eröffnung des Gottesdienstes vor der Kirche und dem Einzug der Gemeinde und den mitgebrachten Palmen nachvollzogen. Bald wird die Menge zu Pilatus schreien: "kreuzige ihn"!

Beginn der Feier des Palmsonntags auf dem Kirchplatz. Die Wehrer St. Georgspfadfinder mit ihrer Palme zu Ehren Jesu. Pfarrer Kirner bei der Segnung der Palmen. Die Kommunionkinder haben kleine Palmen und Palmsträuße gebastelt. Wir ziehen mit Jesus in die Kirche ein: Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna, Hosianna! alle Leute stimmen fröhlich ein: Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh! Einzug in die Kirche - auch das Vortragekreuz ist palmgeschmückt. Einzug der Kommunionkinder mit ihren Katechetinnen. Die Kommunionkinder bringen ihre Palmsträuße vor den Altar. Pfadfinder beim Aufrichten ihrer Palme in der Kirche. Einzug unserer Pfadfinder in die Kirche. Weitere Palmen werden aufgerichtet. Inzens des Altars - wie Weihrauch steige unser Gebet vor Dir auf oh Herr. Die Kommunionkinder tragen Texte aus dem Evangelium vor und zeigen die Leidenswerkzeuge von Jesus. Beginn der Eucharistiefeier Alle versammeln sich um den Altar und beten wie Jesus es uns gelehrt hat: Vater Unser. Versammelt um das geschmückte Kreuz. Auszug aus der Kirche, Kniebeuge zum Abschied vom im Tabernakel anwesenden Herrn. Pfarrer und Ministranten ziehen nach der Heiligen Messe aus der Kirche aus. Stadtpfarrer Matthias Kirner mit seinen Ministranten. Traditioneller Kuchenverkauf der Pfadfinder St. Georg nach der Heiligen Messe. Pfadfinder in Aktion. Mit dem Ende der Heiligen Messe treten wir ein in die Karwoche - in das Gedenken und die Feier des Leidens und Sterbens Jesu.

Mit der Heiligen Messe zum Palmsonntag beginnt die Passionszeit. Am Nachmittag des Palmsonntags gehen wir zusammen mit Jesus seinen Leidensweg am Flurkreuzweg (sh. Kreuzweg ) der Seelsorgeeinheit.

Der Palmenbau unserer Jugend ist auf der Seite 2012 Heilige Woche der Pfarrjugend beschrieben.

Palmsonntag: Flurkreuzweg in Öflingen 

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bist fern meinem Schreien, den Worten meiner Klage? Mein Gott, ich rufe bei Tag, doch du gibst keine Antwort; ich rufe bei Nacht und finde doch keine Ruhe. Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, der Leute Spott, vom Volk verachtet. Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: "Er wälze die Last auf den Herrn, der soll ihn befreien! Der reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat." (Ps. 22, 2-3.7-9)

Vorbereitung auf den Flurkreuzweg in der Sakristei der Pfarrkirche St. Ulrich in Öflingen. In Prozession geleiten Ministranten aus der gesamten Seelsorgeeinheit Pfarrer Kirner zum Beginn des Kreuzwegs. ... durch Öflingen zum Humbel. Warten auf den Glockenschlag - Punkt 15 Uhr - genau zur Sterbestunde Jesu beginnt der Kreuzweg. Pfarrer Kirner begrüßt alle, die zum Kreuzweg gekommen sind bei der ersten Station. Der Weg führt den Humbel hinauf... Kreuzesnachfolge, ganz konkret. ... weiter zur dritten und vierten Station. Auch Strommasten können Symbol sein. Gebet bei der vierten Station: Jesus begegnet seiner weinenden Mutter. Durch Wiesengrundstücke geht es in den Wald. 5. Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. ... weiter durch den frühlingshaften Wald ... und immer ist das Kreuz Jesu Leitung und Orientierung. 7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal. Nach Gebet und Gesang folgen wir Jesus weiter. Gebet und Meditationstexte unseres Pfarrers. 11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt. Angelangt am Ende des Kreuzwegs in Erwartung der Auferstehung Jesu, denn: aus Kreuz und Leiden blühen Osterfreuden! Bald werden wir singen können: Halleluja Jesus lebt Doch bis dahin ist noch ein Stück Weges zu gehen! Gehen wir mit Jesus durch die Karwoche. Wir laden sie herzlich ein zu allen Feiern der Heiligen Woche. So kann Ostern in seiner wirklichen Größe gefeiert werden.

Trotz aller scheinbaren Vernichtung leuchtet jedoch am Ende des Kreuzwegs schon jetzt - noch in weiter Ferne - der Ostermorgen auf.

Abendmahlsfeier am Abend des Gründonnerstag 

Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! (1 Kor 11,22-25)

Gründonnerstag: Tag der Einsetzung der Heiligen Eucharistie. In der Eucharistie ist uns das Unterpfand der Gegenwart des menschgewordenen Gottes geschenkt. In der abendlichen Feier wird dankbar dieses Geschenkes gedacht. Ein letztes mal erklingen Orgel und Glocken und es wird nach der langen Pause der Fastenzeit aus Dank und Freude für dieses Große Geschenk noch einmal das Gloria angestimmt. Dann beginnt das Schweigen von Glocken und Orgel während der Passionstage. Anstelle der Altarschellen treten Holzklappern.

Vor der Abendmahlsfeier trifft sich die Jugend zur Exodusfeier im Pfarrzentrum

Der  frühe Abend des Gründonnerstag - die Natur scheint das vor uns liegende widerzuspiegeln. Einmal mehr bereiten sich unsere Ministranten auf die Liturgie vor. Es ist die Feier des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern. Einzug in die Kirche unter Orgelspiel. Eine festliche Atmosphäre. Noch ist die Kirche hell erleuchtet, die liturgische Farbe ist weiß, wir danken unserem Herrn Jesus für die Einsetzung der Heiligen Eucharistie, für das Sakrament seiner Liebe und seiner immerwährenden Gegenwart in unserer Mitte. In langer Reihe ziehen die Ministranten ein, viele jugendliche versammeln sich um den Herrn Der festliche Gottesdienst beginnt Unter Orgelklang wird der Altar mit Weihrauch umschritten Es erklingt das feierliche Gloria, das Ehre sei Gott in der Höhe, eine große Ausnahme in der Fastenzeit, Dank und Verehrung für das Geschenk der Eucharistie Mit dem Tagesgebet tritt die große Wende ein. Die Orgel, die Glocken und selbst die Altarschellen verstummen - sie werden durch hölzerne Klappern ersetzt. Wir treten ein in das Gedenken des Leidens und Sterbens Christi. Das Evangelium wird verkündet. Im Johannes Evangelium wird berichtet wie Jesus den Jüngern die Füße wäscht. Gott beugt sich herab um dem Menschen zu dienen, so sehr bis er ihm zu Füßen kniet und voller Liebe zu ihm aufblickt. Nun wird in der Eucharistiefeier der Auftrag Jesu vollzogen: Das ist mein Leib und mein Blut, tut dies zu meinem Gedächtnis! Nach der Kommunion wir der im Heiligen Brot anwesende Herr in eine Seitenkapelle gebracht, gewissermaßen hinausgeleitet zum Ölberg. Der Tabernakel, wo die Eucharistie aufbewahrt wird, ist leer, der Herr abwesend. In feierlicher Prozession wird die Eucharistie am Ende der Messe hinausgeleitet. Pfarrer Kirner mit dem Brot des Lebens. Stille, Abwesenheit des Herrn. Rückkehr von der Übertragung der Eucharistie... in langer Reihe kehrt die Prozession zurück... die Ministranten verlassen die Kirche... die Kerzen werden gelöscht, ... aller Altarschmuck entfernt, es beginnt das Gedenken des Leidens und Sterbens des Herrn. In Betstunden versammeln sich die Menschen um mit Jesus zu wachen und zu beten.

Der im Heiligen Brot gegenwärtige Jesus ist nun hinausgeleitet zum Ölberg. In den Betstunden ab 21h wachen und beten wir mit ihm bis ein Uhr morgens. Es ist die Zeit in der Jesus in seiner Angst und Bedrängnis nach dem Zeugnis der Evangelisten Schweiß wie Blut vergoß.

Karfreitagsliturgie am Nachmittag des Karfreitag 

Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht, laß mich nie zugrunde gehen; in deiner Gerechtigkeit rette mich! In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. (Ps. 31, 2.6)

Zur Todesstunde Jesu wird seines Leidens gedacht. Priester und Ministranten ziehen schweigend ein und werfen sich vor dem Altar nieder. Der Tabernakel ist leer, die Kreuze verhüllt - der wahre Gott und wahre Mensch Jesus Christus wird am Kreuz zu Tode gemartert.

Ein weiteres Mal versammeln sich unsere Ministranten am Nachmittag des Karfreitag. Zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr versammelt sich die Gemeinde zum Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu. In Stille ziehen die Ministranten ein. Es ist eine besondere Atmosphäre des Schweigens und des mitfühlenden Gedenkens. Die liturgische Farbe ist rot: Gedenken an das von Jesus für uns vergossene Blut. Schweigende Verehrung des Altars in stillem Gedenken. Pfarrer Kirner eröffnet die Feier mit dem Tagesgebet Die Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Johannes wird gelesen. Beim Bericht vom Tod Jesu angelangt, wird die Lesung unterbrochen. Alle anwesenden Knien in stillem Gebet. So wie der eucharistisch anwesende Herr am Gründonnerstag hinaus zum Ölberg geleitet wurde, wird nun das Kreuz Christi hineingetragen... und langsam enthüllt. Der Priester singt das Ecce lignum crucis, in hoc salus mundi pependit: das ist das Holz des Kreuzes an dem das Heil der Welt hängt. Nach dem dreimailgen Gesang des Ecce Lignum wird das Kreuz verehrt. Zuerst von den Ministranten, dann... von den anderen Anwesenden. Blumen wurden niedergelegt. Am Ende der Liturgie Auszug... im Schweigen und in Stille. Es bleibt das Kreuz. Marterwerkzeug und doch Zeichen des Sieges Jesu Christi über den Tod.

Im Spiegelbild zur Abendmahlsfeier, in der am Ende der eucharistisch anwesende Herr hinausgeleitet wird, wird in der Karfreitagsliturgie das Kreuz hineingetragen und dann verehrt: "Ecce lignum crucis, in hoc salus mundi pependit", das ist das Holz des Kreuzes an dem das Heil der Welt hängt. Am Ende der Feier bleibt das Kreuz. Jesus ist tot - doch es naht der dritte Tag!

Osternachtsfeier 

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Halleluja. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Halleluja. (Eröffnungsvers der Messer am Ostersonntag nach Lk. 24,34, Offb.1,6 )

Es ist die ganz große Wende in der Geschichte. Durch Jesu Tod und Auferstehung hat das Leben eine ganz neue Perspektive bekommen, der Tod hat nicht mehr das letzte Wort! Die Feier beginnt mit der Lichtfeier, dem Bereiten der Osterkerze und deren Entzündung am Osterfeuer. "Lumen Christi" - Licht Christi; drei Mal singt der Priester das Licht das in das Dunkel unserer Welt kam.

Und wieder, wie schon so oft in der Heiligen Woche, bereiten sich die Ministranten auf ihren Dienst vor Beginn der Feier der Osternacht: Stadtpfarrer Matthias Kirner begrüßt die Kommunionkinder, die sich vor der Kirche um das Osterfeuer versammelt haben. Kommunionkinder lesen einführende Texte zur Lichtfeier - Jesus Christus das Licht der Welt, das unser Dunkel hell macht. Pfarrer Kirner bereitet die Osterkerze. Die St. Georgs Pfadfinder haben das Osterfeuer vorbereitet und entzünden nun die soeben bereitet Osterkerze. Die große Wende: am Karfreitag wurde das Kreuz in die Kirche getragen, nun das Licht Christi - Lumen Christi - Deo gratias! Das Licht Christi, die Gemeinde dankt mit der Antwort Danke sei Gott Das große Osterlob - Pfarrer Kirner singt das Exsultet im Schein des österlichen Lichtes. Schriftlesungen, die von Gottes machtvollem Wirken in der Geschichte berichten leiten die Feier der Osternacht ein Pfarrer Kirner verkündet das Osterevangelium, das von Kommunionkindern in Zeichen illustriert wird. Der große Moment ist da: Die große Martinsglocke schwingt sich ein, das Licht in der Kirche wird hell: Christus ist erstanden! An der Osterkerze werden die Kerzen in der Kirche bis hin zu den Apostelleuchtern im gesamten Langhaus entzündet. Die Altarkerzen werden an der Osterkerze entzündet. Weitere Schriftlesungen berichten vom Heilswirken Gottes. So wie das Volk Israel durch das rote Meer gewandert ist und von der Knechtschaft Ägyptens befreit worden ist, werden wir durch das Bad der Taufe befreit von Sünde und Schuld. Die Osternacht, traditionelle Taufnacht der Christen. Unser Täufling genießt es sichtlich. Ein Kommunionkind trägt einen Text zur taufe vor. Ich taufe Dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Nach dem Gottesdienst werden Ostereier an die Gottesdienstbesucher verteilt und der Segen der Osternacht gewünscht. Nach einer langen Nacht und vielen guten Wünschen kehrt unser Pfarrer Matthias Kirner zurück von seiner Mission in die mittlerweile leere Kirche.

Schriftlesungen berichten vom Heilswirken Gottes in der Menschheitsgeschichte - dann kommt die große Wende, die Glocken beginnen zu läuten, es wird hell in der Kirche: "Christus ist erstanden!" Die Osternacht ist die traditionelle nacht der Taufe. Nach der Segnung des Taufwassers werden die Gläubigen besprengt und wenn möglich, finden Taufen statt. Mit der Eucharistiefeier findet die Osternacht ihren Höhepunkt und Abschluß.

Mit viel Mühe, aber vor allem mit viel Freude haben sich unsere Ministranten auf diese Feier vorbereitet. Mehr erfahren Sie unter Ministrantenfrühstück und Probe für die Osternacht.

Osterhochamt am Ostermorgen 

Allmächtiger, ewiger Gott, am heutigen Tag hast du durch deinen Sohn den Tod besiegt und uns den Zugang zum ewigen Leben erschlossen. Darum begehen wir in Freude das Fest seiner Auferstehung. Schaffe uns neu durch deinen Geist, damit auch wir auferstehen und im Licht des Lebens wandeln. (Tagesgebet am Ostermorgen)

Es ist eine frohe Feier, der Herr ist auferstanden und mit ihm werden auch wir auferstehen. Unser Leben hat eine ganz neue Perspektive. In einem festlichen Gottesdienst findet dieser Jubel seinen Ausdruck.

Der Ostermorgen: Das Kreuz ist nun mit weißen Rosen geschmückt. Vor dem Hochamt wird das Rauchfaß nochmals einer letzten Prüfung unterzogen. Unser Pensionär Pfarrer Zimmermann feiert auch mit uns und hält in diesem Jahr die Festpredigt. Beim feierlichen Einzug wird das Evangeliar in die Kirche getragen. Pfarrer Kirner inzensiert die Osterkerze: Durch Jesus Christus kam das wahre Licht in unsere Welt. Der Altar wird inzensiert. Pfarrer Josef Zimmermann verkündet das Osterevangelium: Christus ist wahrhaft auferstanden und lebt! Eine wunderschöne, erhebende Liturgie. Die Zeit ist in Freude wie im Flug vergangen. Auch Dank des Kirchenchors, der durch Musik die Osterfreude spürbar gemacht hat.

Ostern das Fest der Auferstehung ist mit der Einsetzung der Eucharistie auch der Beginn des Brotbrechens und der bleibenden Gegenwart Christi in Brot und Wein. In der Ostervesper am Nachmittag kommt dies noch einmal deutlich zum Ausdruck.

Ostervesper am Nachmittag des Ostertags 

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat, wir wollen jubeln und uns an ihm freuen (Ps. 118, 24)

Mit Lobpreis und Hymnen wird Gott im Stundengebet unser Lob und Dank dargebracht. Mit den Psalmen des alten Gottesvolkes bringen wir Gott unser Lob und unseren Dank dar. Mit dem Lobgesang Mariens, dem Magnificat beginnt die Aussetzung des Altarsakraments. Der Auferstandene Herr Jesus Christus ist real unter uns.

Das Stundengebet der Kirche. Der äußere Rahmen für eine Feier, die geprägt ist durch Psalmengesang und Hymnen Die Eröffnung der Feier: Herr öffne meine Lippen, damit mein Munde Dein Lob verkünde. Im Wechselgesang werden die Psalmen gesungen. Nüchtern betrachtet Weltliteratur, oder eben Gotteslob mit dem und durch das inspirierte Wort Gottes. Dir Lesung erläutert noch einmal das Festgeheimnis. In den Psalmen und Gesängen spiegeln sich die existentiellen Wahrheiten und Erfahrungen unseres Lebens und die Verkündigung von Gottes liebender Nähe Mit dem Magnificat kommt die Wende in der feier. Meine Seele preist die Größe des Herrn! Diese Größe wird erfahrbar in der anbetenden Verehrung der heiligen Eucharistie. Pfarrer Kirner bei der Aussetzung des Altarsakraments. Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir. Unter diesen Zeichen bist Du wahrhaft hier. Abschluß mit eucharistischen Segen. Die geweihte Hostie wird wieder in den Tabernakel, das Gotteszelt rückversetzt. Die Feier endet mit dem Marienlob. Freu Dich Du Himmelskönigin. Der Heiland lebt, den Du gebarst, freu Dich und singe! Das österliche Licht hat auch in dieser Feier in unsere Herzen gestrahlt.

Es ist ein Moment der Ruhe und der Betrachtung, dessen Abschluß mit eucharistischer Anbetung und sakramentalem Segen in diesen Tagen, kurz nach der Feier der Einsetzung der Eucharistie am Gründonnerstag und den Osterfeiern ein ganz besonderes Gewicht bekommt.


Katholische Pfarreien der Seelsorgeeinheit Wehr (Baden) - Kirchplatz 1 - 79664 Wehr
[E-Mail] [www.seelsorgeeinheit-wehr.de] [Sitemap] [Impressum] [Datenschutz] [14.04.2012]
[Kontakt] [Gottesdienstordnung]