Katholische Pfarreien der Seelsorgeeinheit Wehr (Baden)
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2009 Patrozinium Wehr

Im Jahr 2009 mit etwas anderem Ablauf

Anders als in den vorangegangenen Jahren fand in diesem Jahr unser Patrozinium an 2 Tagen statt. Die weltliche Feier bereits am Samstag, die eigentliche Feier unseres Pfarr- und Kirchenpatrons dann am Sonntag im feierlichen Martinsamt und in der abschließenden Martinsvesper am Sonntag Nachmittag.

Einmal mehr hatten sich alle beteiligten enorme Mühe gemacht und waren mit viel Herzblut bei der Sache. Der weltliche Teil am Samstag lag auf den Schultern des Festausschusses und der für das diesjährige Martinsfest zusammengestellten Theatertruppe. Am Sonntag waren dann Ministranten und Kirchenchor an der Gestaltung der Liturgie beteiligt, sodaß das Fest wieder ein Fest unserer ganzen Pfarrei werden konnte.

Samstag - der weltliche Teil 

Bereits am Samstag Nachmittag begann die Martinsfeier mit Kaffee und Kuchen in der Stadthalle. Der Festausschuß unter der Ägide von Eva Maurer legte sich wieder kräftig ins Zeug, dekorierte die Stadthalle und hieß die ersten Gäste willkommen.

Dieser Martinskaffee ging dann um 18 Uhr in den Pfarrfamilienabend über. Einmal mehr konnten wir die Stadtmusik begrüßen, die den Pfarrfamilienabend musikalisch mit kurzweiligen Märschen und flotter Musik einleiteten. Ein ganz herzliches Vergelt's Gott unserer Stadtmusik, die immer wieder bereit ist an unserem Patrozinium und an bedeutenden liturgischen Feiern zu spielen!

In der Stadthalle mit der Stadtmusik Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Meyer begrüßt die Anwesenden Die Stadtmusik spielt unter der Leitung von Joachim Pfläging Nach entsprechender technischer Unterstützung durch die Stadtmusik konnte Eva Maurer in das von ihr einstudierte Theaterstück überleiten

Nach der musikalischen Eröffnung konnte Eva Maurer zu dem von ihr einstudierten Theaterstück "Das Geld ist im Eimer" überleiten. Währenddessen arbeitete die Küchenmannschaft des Festausschusses auf Hochtouren um die Besucher in der gut gefüllten Stadthalle zu versorgen.

Aber auf der Bühne ging es bereits hoch her. Ein nichtsnutziger Bauer (gespielt von Thomas Rieger) findet einen Koffer voll Geld als er stockbetrunken auf dem Heimweg von einer Kneipentour ist, kann sich aber am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern. Er versucht mit seinem Freund (dargestellt von Andreas Kramer), der an der Sache alles andere als unschuldig ist das Problem zu lösen, wobei ihm seine Frau (gespielt von Anja Trefzger) und seine Mutter (Astrid Müller) arg in die Quere kommen.

Im Hintergrund - die Küchenmannschaft ... und das Serviceteam Der Finder des Geldkoffers und sein Komplize - Thomas Rieger und Andreas Kramer in Aktion Szenen einer Ehe: Anja Trefzger und Thomas Rieger

Vollends bringt aber seine Tochter (Anne-Sophie Brugger) seine Pläne zu Fall, als sie den mit der Aufklärung des Falles beauftragten Kriminalpolizisten (Paul Erhart) - mittlerweile hatte sich herausgestellt, daß das Geld aus einem Bankeinbruch stammte - als ihren Verlobten zu Hause vorstellt. In diesem Gemenge irrlichtert auch noch eine mit Geistesgaben eher dürftig ausgestattete Nachbarin (Irina Trefzger).

Wirrer Versuch den Verlobten Vorzustellen: Mutter (Anja Trefzger), Großmutter (Astrid Müller), Tochter (Anne-Sophie Brugger) und zukünftiger Verlobter (Paul Erhart) Das Geld ist in der tat im Eimer Das große Finale nach dem selbstverständlich glücklichen Ende: Thomas Rieger, Irina Trefzger, Anne-Sophie Brugger, Paul Erhart, Eva Maurer, Anja Trefzger, Astrid Müller und Andreas Kramer

Das Stück nahm natürlich bei aller Verwirrung ein gutes Ende, doch bis dahin brandete manch begeisterte Lachsalve auf. Das Stück und die Inszenierung von Eva Maurer wurden begeistert aufgenommen. Es war eine tolle schauspielerische Leistung unserer Laienschauspieler, die auf die Unterstützung der Souffleure Veronika und Bruno Griener nie erkennbar zurückgreifen mußten und deren Spiel von der von Heike Schrenk hervorragend gemachten Maske unterstützt wurde.

Sonntag - Heilige Messe zum Patrozinium mit Aufnahme der neuen Ministranten 

Am Sonntag Morgen fand dann mit dem Festgottesdienst zum Martinsfest der eigentliche Höhepunkt unseres Patroziniums statt.

Die musikalische Gestaltung erfolgte durch den Kirchenchor sowie Christian Bader und Alexandra Rempe an der Violine. In diesem Jahr wurde keine klassische Messe aufgeführt, sondern die Jubiläumsmesse von Lourdes aus dem Jahr 2008 gab der Feier den musikalischen Rahmen. Christian Bader übernahm dabei das Amt des Kantors und sang Gloria und Credo der Jubiläumsmesse von Lourdes sowie den Antwortpsalm. Ein ganz herzliches Dankeschön allen Musikern für die würdige und erhebende musikalische Gestaltung der Heiligen Messe.

Pfarrer Kirner inzensiert den Altar Begrüßung der Gemeinde. An der Seite von Pfarrer Kirner Subsidiar Josef Zimmermann als Konzelebrant Der Auszug am Ende der Messe Impressionen am Ende der Messe - auf dem Weg zum persönlichen Dankeschön fürChor und Instrumentalisten

Wie in jedem Jahr wurden die neuen Ministranten des Jahrgangs aufgenommen. Es waren dies:

Evelyn Berger, Fabio Bitter, Lorena Brigante, Mara Dede, Florian Dietsche, Sandro Grizzaffi, Linda Klankert und Niklas Kunze.

Pfarrer Kirner und Pfarrer Zimmermann mit den beiden Gruppenleitern Johannes Schmid und Marcel Mutter und Oberministrantin Anne-Sophie Brugger. In der vorderen Reihe der Wehr Ministrantenjahrgang 2009

Empfang für die Ministranten nach dem feierlichen Hochamt im alten Pfarrsaal Pfarrer Matthias Kirner brachte seine große Freude über die neuen Ministranten zum Ausdruck und dankte den Eltern und den Gruppenleitern Johannes Schmid und Marcel Mutter, die diese neue Gruppe mit viel Engagement auf ihre vielfältigen Aufgaben gewissenhaft vorbereitet haben.

Nach der Messe wurden die neuen Ministranten zusammen mit allen anderen Ministranten die an der Feier der Patroziniumsmesse mitgewirkt hatten bei einem kleinen Empfang im alten Pfarrsaal begrüßt.

Martinivesper - Abschluß der Feier unseres Pfarrpatrons 

Am Sonntag Nachmittag wurde die Martinifeier mit der Martinivesper abgeschlossen. Es ist immer wieder ein feierlicher und bewegender Moment mit Liedern, Psalmen und Gebet unserer Heiligen zu gedenken und zum Abschluß den eucharistischen Herrn anzubeten.

Eröffnung der feierlichen Vesper: Herr öffne meine Lippen, damit mein Mund Dein Lob verkünde! Norbert Hauf und Bernhard Griener an der Chororgel singen einen Psalm - Gotteslob erklingt mit über 2500 Jahre alten Texten, die die auch heute gültige Glaubenserfahrung Israels zum Ausdruck bringen Stille Anbetung: Jesus Christus - Mensch und Gott ist gegenwärtig - bei uns alle Tage bis zum Ende der Welt

Rückversetzung des ausgesetzten AllerheiligstenEs sind ganz besondere liturgische Feiern die in ganz anderer Weise ans Herz rühren als Eucharistiefeiern oder Gebetszusammenkünfte oder Schriftlesungen.

Wir möchten Sie an dieser Stelle auch ganz besonders zur Mitfeier unserer eucharistischen Andachten und Vespern einladen.

Vielleicht hilft Ihnen das folgende Wort von Mutter Theresa von Kalkutta dazu einmal einen Versuch zu wagen und an einer Andacht teilzunehmen:

Als wir mit der täglichen Anbetung begannen, wurde unsere Liebe zu Christus viel intimer, unsere Liebe zueinander verständnisvoller, unsere Liebe zu den Armen mitleidvoller und die Anzahl der Berufungen hat sich verdoppelt. Gott hat uns mit vielen wunderbaren Berufungen gesegnet. Die Zeit, die wir in unserer täglichen Audienz mit Gott verbringen, ist der wertvollste Teil des ganzen Tages.

Mutter Teresa von Kalkutta


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