Katholische Pfarreien der Seelsorgeeinheit Wehr (Baden)
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2006 Mini Romwallfahrt

Die gemeinsamen Romwallfahrt der Ministranten unserer Seelsorgeeinheit

Wahlfahrt nach Rom: Papstaudienz inklusive.

Die Gruppe der Seelsorgeeinheit Wehr B wie Besuch bei Benedikt: Eine tolle Reise zu Ferienbeginn führte 29 Jugendliche der Seelsorgeeinheit in die Stadt der Städte / Voller Begeisterung zurückgekehrt

Was für ein Sommerauftakt: Am Sonntag, 30. Juli, starteten 29. Meßdiener aus der Seelsorgeeinheit Wehr - Öflingen - Schwörstadt nach Rom zur großen Ministranten-Wallfahrt 2006 unter dem Leitwort "Spiritus vivificat - der Geist macht lebendig". Die Reise dauerte vom 30Juli bis 5.August. Höhepunkt war die Audienz bei Papst Benedikt XVI. Auch aus der Erzdiözese Freiburg haben 9000 Jugendliche an der Wallfahrt teilgenommen.

"Spiritus Vivificat" - "Der Geist macht lebendig".

Geleitet von diesem Motto fuhren 29 Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Wehr - Öflingen - Schwörstadt zusammen mit 16 Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Bad Säckingen zur internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom.

Ausgesendet mit dem Segen von Pfarrer Matthias Kirner, begannen die Minis ihre Wallfahrt am 30. Juli. Nach 15 Stunden Busfahrt nahmen Sie am Eröffnungsgottesdienst für die Minis der Erzdiözese Freiburg teil. Dieser fand in einer der vier Patriarchalbasiliken Roms in "Sankt Paul vor den Mauern" statt. Obwohl alle noch müde von der Reise waren, wurde das Motto der Wallfahrt im Gottesdienst mit 9000 anderen Ministranten bereits spürbar. Weihbischof Rainer Klug, der viele Ministranten bereits bei der Firmung im vergangenen Jahr begeistern konnte, zelebrierte den Gottesdienst und machte den Jugendlichen deutlich, daß sie keine seltsamen Einzelgänger in der Erzdiözese sind, sondern daß es eine große Gemeinschaft von Jugendlichen gibt, die sich in ihrem Leben vom Geist Gottes leiten lassen.

Ein großartiges Erlebnis war die internationale Eucharistiefeier mit über

40.000 Minis auf dem Petersplatz. Die Minis der Seelsorgeeinheit Wehr konnten ganz vorne sitzen und waren beeindruckt von der besonderen Atmosphäre des Platzes mit Aussicht auf den Petersdom. Besonders gefreut haben sich die Minis, daß Vikar Ryszard Dyc beim Gottesdienst konzelebrieren konnte. So flog auch immer mal wieder ein Lachen und winken zum Altarraum und zurück. Höhepunkt für viele Minis war die Audienz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz. Da die deutschen Ministranten die größte Gruppe bei der Wallfahrt stellte, wurde der Papst besonders begeistert empfangen. Die Minis aus den beiden Seelsorgeeinheiten hatten wiederum gute Plätze ergattert und konnten den Papst praktisch hautnah erleben. Die Begeisterung und wieder die besondere Atmosphäre, das gemeinsame singen, beten und auch klatschen, ließen trotz dem frühen aufstehen keine Müdigkeit mehr zu. Papst Benedikt dankte den Ministranten für ihren Einsatz in der Kirche und für ihren Dienst für Gott. Er ermunterte sie auch in Zukunft den Geist Gottes lebendig werden zu lassen.

Neben dem spirituellen Programm gehörte auch das Kennenlernen von Rom zum Wallfahrtsprogramm. Ein Besuch des Petersdomes mit Ausblick von der Kuppel über die Stadt gehörte für alle dazu. Daneben wurde Rom je nach Interessen in Gruppen erkundigt. Das Interesse führte in das Colloseum, das Forum Romanum, die sixtinische Kapelle. Manche genossen Rom einfach nur beim Sitzen an der spanischen Treppe, am Trevibrunnen oder vor der Engelsburg. Es gab überall viel zu sehen und immer wieder andere Minis zu treffen.

Ein wenig Erholung vom doch anstrengenden Pilgerprogramm bot ein Ausflug nach Castel Gandolfo zu einem der Albaner Seen. Dort verbrachten die Minis Zeit mit Tretboot fahren, baden, Volleyball spielen und erkundeten das Städtchen in dem der Papst sich in seine Sommerresidenz zurückzieht.

Einen besonderen Gottesdienst konnten die Minis beider Seelsorgeeinheiten in der Kirche der deutschen Gemeinde in Rom an der Piazza Navona feiern.

Rom bei Nacht mit seinen beleuchteten Plätzen, den vielen Menschen die unterwegs sind, der Musik und immer wieder auch anderen Minis, war nach dem Gottesdienst ein gelungener Tagesabschluß.

Nach einer Woche vielfältiger spiritueller und weltlicher Eindrücke durften die Minis am 4. August mit Erzbischof Robert Zollitsch den Abschlußgottesdienst, wieder in "Sankt Paul vor den Mauern", feiern.

Nach ca. 14 Stunden Fahrt wurden die Minis in Wehr mit einem Autocorso und Glockenläuten begrüßt. Mit einem gemeinsamen Dankgottesdienst am Sonntagmorgen für eine gute und gesunde Rückkehr verabschiedete sich die Gruppe voneinander.

Eine besondere Erwähnung verdient die Organisation des Jugendbüros der Erzdiözese Freiburg. Für 9 000 Minis eine solche Wallfahrt zu planen und durchzuführen, war eine große Leistung. Die Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter haben hier ganz tolle Arbeit geleistet.

Bericht aus der Badischen Zeitung, Text von Hansjörg Bader und Katharina Hinnenberger/


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