Katholische Pfarreien der Seelsorgeeinheit Wehr (Baden)
Heute: Heilige Maria Magdalena, Zeugin der Auferstehung des Herrn, Fest - Liturgie: Schott Liturgische Tagestexte  

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Rosenkranzandachten

Marianische Feiern im Rosenkranzmonat Oktober

Rosenkranzaltar in der Pfarrkirche St. Martin in Wehr Wie auch der Monat Mai, steht der Monat Oktober besonders unter dem Zeichen der Marienverehrung.

Der Gedenktag "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz" am 7. Oktober steht im Zentrum marianischer Frömmigkeit im Oktober - das betrachtende Gebet des Rosenkranz hat deshalb in diesem Monat einen ganz besonderen Platz.

Der Gedenktag wurde als Dank für Bewahrung in größter Bedrängnis auf die Fürsprache Mariens während einer für Europa existentiellen Krise in der ganzen Kirche eingeführt.

In der gesamten Seelsorgeeinheit Wehr finden im Oktober an allen Sonntagen Rosenkranzandachten statt. Außerdem wird in der Josefskapelle jeden Montag der Rosenkranz gebetet.

Rosenkranzandachten an Sonntagen 

Sonntag, 07.10.18         18.00 Uhr         Pfarrkirche St. Martin Wehr
Sonntag, 14.10.18 18.00 Uhr Pfarrkirche St. Clemens und Urban Schwörstadt
Sonntag, 21.10.18 18.00 Uhr Pfarrkirche St. Ulrich Öflingen
Sonntag, 28.10.18 18.00 Uhr Pfarrkirche St. Martin Wehr

Eine Wegbeschreibung finden Sie auf der Seite Gottesdienstorte Anfahrt.

Rosenkranzgebet in der St. Josefskapelle im Enkendorf 

Die Josefskapelle im unteren Enkendorf

Montag, 08.10.18         18 Uhr
Montag, 15.10.18 18 Uhr
Montag, 22.10.18 18 Uhr
Montag, 29.10.18 18 Uhr

Eine Wegbeschreibung finden Sie auf der Seite Gottesdienstorte Anfahrt und auf der Seite Josefskapelle

Der Marienmonat Oktober 

Im Monat Oktober sind wir ganz besonders eingeladen, das Leben Jesu im Gebet des Rosenkranzes zu betrachten. Der Rosenkranz ist ein Gebet, dessen Dreh- und Angelpunkt Jesus ist, dessen Leben mit den Augen der Gottesmutter in den sogenannten Rosenkranzgeheimnissen betrachtet wird (mehr unter Rosenkranz).

Der Rosenkranzmonat steht aber darüber hinaus in besonderer Weise im Zeichen der Betrachtung des Wirkens Gottes in der Geschichte und in unserer Zeit. Unser Gott ist kein Gott, der den Menschen fern ist, sondern ein Gott, der den Menschen und dem Leben zugeneigt ist. Oft merken wir dies gar nicht, in manchen Momenten aber ist sein Wirken in der Geschichte kaum zu übersehen.

Dieses Wirken endet nicht in den früheren Jahrhunderten, wie beispielsweise damals als der Gedenktag unserer Lieben Frau vom Rosenkranz am 7. Oktober eingeführt wurde. Vielleicht ist die Erinnerung daran schon wieder verblaßt als nach der Wahl des mittlerweile seliggesprochenen Papstes Johannes-Paul II. zuerst in Polen und später in weiteren Ländern unter kommunistischer Herrschaft Freiheitsbewegungen auftraten. Es ist wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte, daß ein Imperium von der Weltbühne abtrat, ohne daß dies zu Kriegen, Tod und Massenelend geführt hat. In welcher Geschwindigkeit wurden mauer und Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze ohne Blutvergießen weggewischt. Der Gläubige Mensch wird darin das Wirken Gottes und seines Heiligen Geistes erkennen.

Edith Stein, die Heilige Teresia Benedicta vom Kreuz (†1942) schreibt dazu:

"Die offizielle Geschichtsschreibung schweigt von diesen unsichtbaren und unberechenbaren Mächten. Aber das Vertrauen des Gläubigen Volkes und das lange prüfende und vorsichtig abwägende Urteil der Kirche kennen sie. Und unsere Zeit sieht sich mehr und mehr dahin gedrängt, wenn alles andere versagt, von diesen Quellen die letzte Rettung zu erhoffen."

aus Edith Stein, Das Gebet der Kirche, S. 21ff., Steyl, 1965


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