Katholische Pfarrei St. Martin Wehr (Baden)
Heute: Dienstag der 12. Woche im Jahreskreis - Liturgie: Schott Liturgische Tagestexte  

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Krippe

Nach dem Beispiel des Hl Franziskus - die Krippe in unserer Kirche, jedes Jahr mit den selben Figuren doch immer wieder neu:

Auf dem Weg zu KrippeIn liebevoller Arbeit entsteht jedes Jahr, jedoch immer wieder mit anderen Akzenten die Krippe in unserer Pfarrkirche. Die Mesner unserer Pfarrei Wolfgang Senn und Martin Schenk übernehmen diese Arbeit immer wieder mit großem Engagement. Die ca. 1,20 m großen Krippenfiguren wurden Anfang des 20. Jh. von der Familie Schenz aus Wehr, einer der Gründerfamilien der Brennet AG, gestiftet.

Das Kind in der Krippe Die Tradition der Krippendarstellungen geht auf den Hl. Franz von Assisi zurück. Er wollte die Menschwerdung Gottes ganz konkret darstellen, um den Menschen bewußt zu machen, daß Gottes Sohn unter einfachsten Bedingungen Mensch geworden war. Um zu zeigen, was es konkret bedeutet, wenn der Evangelist Johannes sagt: "Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt" (Joh 1,14). Der Mensch ist damit nicht nur Geschöpf Gottes, sondern jeder einzelne Mensch war dem unendlichen Gott so wichtig und so wertvoll, daß er selbst ganz Mensch geworden ist. Der Schöpfer und Ursprung von allem was ist ist also Mensch geworden als kleines, hilfloses Kind; in der gleichen Weise wie zu allen Zeiten Kinder geboren wurden. Damit gibt er jedem Menschen eine einzigartige, unveräußerbare Würde.

Die Heilige Familie - die Darstellung von Ochs und Esel weisen auf Jesaja 1,3 hin So ließ der Hl Franziskus im Dorf Greccio (in den Bergen in der Nähe von Assisi in Italien) in der Heiligen Nacht des Jahres 1223, wie der heilige Buonaventura berichtet, eine Futterkrippe aufstellen, einen Ochsen und einen Esel daneben stellen und feierte vor vielen aus der ganzen Region zusammengekommenen Menschen die Heilige Nacht. Dies begründete die lange Tradition der Krippendarstellungen in unseren Familie und Kirchen, die auch in unserer Pfarrei jedes Jahr zu Weihnachten wieder lebendig wird und zeigt wie konkret das Evangelium ist.

Der Evangelist Lukas schreibt (2, 1-14): 

Maria, Josef und das Kind in der KrippeIn jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.

So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.

Hirten lagerten auf freiem Feld bei Ihrer Herde Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.

Die Engel verkünden den Hirten die Botschaft: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:

Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.

Und weiter bei Matthäus (Mt 2,1-2; 2,9-11): 

Die Heiligen Drei Könige - Wir sind gekommen um Ihn anzubetenAls Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Bethlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden?
Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.... Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Bildergalerie 

Die Figuren der Wehrer Krippe, gestiftet von der Wehrer Industriellenfamilie Schenz (Brennet AG) - Krippendarstelung aus dem Jahr 2004 Die Heilige Familie: Maria, Josef und das Kind in der Krippe im Stall von Bethlehem Die Wehrer Krippe - Gesamtschau Die Weisen aus dem Morgenland - Magier oder Hl. Drei Könige
Einer der Könige mit seinem Begleiter Ein Hirte mit seinem Sohn und ein König im Detail Fischer am See Genesareth - Ich will Euch zu Menschenfischern machen - eine Darstellung für Kinder  

 

 


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