Katholische Pfarrei St. Martin Wehr (Baden)
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Bilder Restaurierung

Photodokumentation über die Restaurierung unserer Kanzel im Atelier von Restaurator Detlef Reimann

Über einen Zeitraum von über 2 Monaten erfolgte in liebevoller Kleinarbeit und mit großer Sachkenntnis die Restaurierung unserer Kanzel.

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Alle Bilder und Texte von Detlef Reimann, Kirchzarten

Historische Aufnahme der Kanzel während der Glockenweihe,  um 1958. Abb. 01: Kanzelcorpus im angetroffenen Zustand vor dem Transport in das Restaurierungsatelier. Abb. 01.1: Kanzelcorpus im Zwischenzustand, kurz vor der Fertigstellung, aufgenommen im Restaurierungsatelier (Kunstlichtaufnahme). Abb. 02: Detailaufnahme der Relieftafeln mit den Evangelistensymbolen im angetroffenen Zustand. Abb. 02.1: Detailaufnahme der Relieftafel mit sichtbaren Fragmenten der ursprünglichen Weißfassung (leider unscharfe Kunstlichtaufnahme). Abb. 02.2: Kanzelcorpus im Endzustand, vor der Montage. Aufgenommen im Restaurierungsatelier bei Kunstlicht. Abb. 03: Relieftafel, angetroffener Zustand. Abb. 03.1: Detailaufnahme nach der partiellen Oberflächenreinigung und einer Freilegeprobe im Bereich der rechten, mittleren Bildhälfte (leider unscharfe Kunstlichtaufnahme). Abb. 03.2: Kanzelcorpus im Endzustand, vor der Montage. Aufgenommen im Restaurierungsatelier bei Kunstlicht. Abb. 04: Corpustrommel mit Abschlußornament und Schalldeckelaufsatz im angetroffenen Zustand. Abb. 05: Schalldeckelunterseite im angetroffenen zustand. Abb. 05.1: Schalldeckelunterseite mit der Hl.- Geist – Taube im vorläufigen Endzustand, vor der Endmontage. Aufgenommen bei Kunstlicht im Restaurierungsatelier. Abb. 05.2: Detailaufnahme vom Schalldeckel mit der Holz- und Fassungsergänzung. Aufgenommen im Restaurierungsatelier vor der Endmontage. Abb. 06: Schalldeckel in der Aufsicht im angeroffenen Zustand. Abb. 07: Kanzelaufsatzputto mit der Gesetzestafel im angetroffenen, überfaßten Zustand. Abb. 07.1: Kanzelaufsatzputto nach der Freilegung. Sichtbar sind noch Spuren der ursprünglichen Weißfassung. Abb. 07.2: Detailaufnahme vom Kanzelaufsatzputto nach der Freilegung, der Festigung und Ergänzung des Holzkerns. Abb. 07.3: Brandspuren auf der Rückseite des Kanzelputtos, vermutlich handelt es sich hierbei um Arbeitsspuren von der Abnahme der ursprünglichen Fassung. Abb. 07.4: Kanzelaufsatzputto im Endzustand vor der Kanzelmontage. Aufgenommen im Restaurierungsatelier bei Kunstlicht. Abb. 08–09: Hl.-Geist-Taube vom Schalldeckel der Kanzel im angetroffenen Zustand. An der ausgebrochenen Stelle am Flügel sind deutlich die erheblichen, durch Anobien verursachten Schäden am Holzkern zu erkennen. Abb. 08.1:  Hl.-Geist-Taube vom Schalldeckel der Kanzel nach der Festigung und Ergänzung des Holzkerns. Abb. 08.1 – 09.1: Hl.-Geist-Taube nach der Festigung und Ergänzung des Holzkerns. Die Silberfassung wurde partiell mit Pudersilber ausgebessert. Abb. 09:  Hl.-Geist-Taube vom Schalldeckel der Kanzel im angetroffenen Zustand. Oberseite mit massiven Spuren des Anobienbefalls und vorgefundener Stabilisierung durch Holzleisten Abb. 09.1: Hl.-Geist-Taube vom Schalldeckel der Kanzel - Detail Abb. 10: Ornamente vom Schalldeckel im angetroffenen Zustand. Abb. 11: Detailaufnahme von der Arbeitsprobe am Kanzelcorpus. Nach der Abnahme des verbräunten Schellacküberzugs und der partiellen Übermalung, kommt die ursprüngliche Fassung in einem farblich stark ausgedünnten Zustand zum Vorschein. Abb. 11.1: Detailaufnahme von Abb. 11. Sichtbar ist die nicht dem ursprünglichen Zustand entsprechende Handlaufauflage. Abb. 11.2: Detailaufnahme vom Kanzelcorpus nach der Oberflächenreinigung und der Abnahme des Lacküberzugs und der Übermalungen. Abb. 11.3: Detailaufnahme vom Kanzelcorpus im Zwischenzustand. Die Übermalungen sind abgenommen und die Fehlstellen neu grundiert. Abb. 11.4 – 11.5: Detailaufnahme vom Handlauf des Kanzelcorpus während der Abnahme der älteren Ergänzungen am Holzkern (Verbreiterung des Handlaufs mittels aufgeschraubter Kanthölzer und Sperrholzplatten). Abb. 11.5: Abb. 12 – 12.2: Kanzelornamente nach der Oberflächenreinigung und während der Substanzsicherung und –Festigung. Deutlich sind die Fragmente der ursprünglichen Polimentvergoldung (hier mit schwarzem Poliment) erkennbar. Abb. 12.1: Abb. 12.2: Abb. 13: Weitere Kanzelornamente nach der Oberflächenreinigung und Substanzsicherung (Analog zu Abb. 12 – 1.2). Abb. 14 – 14.6: Aufnahmen von der Kanzelmontage in der Kath. Pfarrkirche St. Martin, Wehr. Abb. 14.1 u. 14.4: Bei diesen Aufnahmen ist die neu angefertigte und polychrom gefaßte Kanzelrückwand zu erkennen. Abb. 14.2: Relief mit Darstellung der Symbole der Evangelisten Matthäus und Johannes Abb. 14.3: Darstellung des Heiliggeistsymbols unter dem Schalldeckel Abb. 14.4: Die neu angefertigte und polychrom gefasste Treppenaufgangsblende. Der Treppenaufgang ist vorhanden und gesichert, wurde aber nicht montiert. Abb. 14.5: Unterseite des Kanzelcorpus während der Montage. Sichtbar sind u.a. die massiven Stahlträger für die Kanzelbefestigung am Pfeiler. Abb. 14.6: Relief mit Darstellung der Symbole der Evangelisten Markus und Lukas. Abb. 15: Die Kanzel in ihrem weitgehend ursprünglichen Erscheinungsbild – Endzustand.

Anmerkung zur Fotodokumentation:

Aufgrund von EDV-Problemen bei der Bearbeitung der Fotoaufnahmen wurden leider erhebliche Teile der Fotodokumentation unwiederbringlich gelöscht. Die noch in einer Unterdatei erhaltenen Aufnahmen sind nur bedingt verwendbar und von minderer Abbildungsqualität. Insbesondere die Kunstlichtaufnahmen geben die reale Polychromie nur stark verfälscht wieder. Besonders das Fehlen der Detail- und Makroaufnahmen während der Restaurierungsmaßnahmen stellt einen großen Verlust für die Aussagekraft der Dokumentation dar.


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