Katholische Pfarrei St. Martin Wehr (Baden)
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Grundsanierung 2006

Durch das Engagement der Brennet Hauptaktionäre ist im Jahr 2006 eine aufwendige Grundsanierung der Kapelle, sowie eine Neugestaltung der Außenbereiche möglich geworden.

Artikel in der Badischen Zeitung vom 7.7.2006 

Die für Dach- und Putzarbeiten eigerüstete KapelleWEHR. Die Sankt - Josefs - Kapelle wird derzeit saniert. Die Baumaßnahmen sind die aufwendigsten und umfangreichsten in der 120-jährigen Geschichte dieser Kapelle. Entsprechend lange dauert die Renovierung. Diese wird aus Spenden der Brennet Hauptaktionäre finanziert.

Im Laufe des Spätherbstes 2006 soll die Kapelle fertig sein. Nicht nur das kleine Kirchlein im Südwesten Wehrs wird gründlich herausgeputzt, sondern auch das Areal darum.

Große Erdbewegungen dort, dann die Abholzung des Wäldchens daneben lassen erkennen, daß die Kapelle sich nach Abschluß aller Arbeiten in einer ganz anderen Umgebung präsentieren wird. "Es wird sehr schön." So die Meinung derer, die das Gesamtkonzept der Sanierung kennen. An der Kirche selbst werden nur kleine bauliche Veränderungen vorgenommen.

Blick von der Josefstraße zur Kapelle und hinunter zum Enkendorf nach Abholzen des Hanges Nach Abschluß der Drainagearbeiten Aus der Wand herausgebrochene Nischen für die Heiligenfiguren Blick auf Wehr nach den Waldarbeiten

Die beiden neu geschaffenen Nischen im Innenbereich sind die einzigen, die dazu zählen. Sie werden die beiden bisherigen Heiligenfiguren aufnehmen. Neu wird der Fußboden aus roten Sandsteinplatten mit integrierter Fußbodenheizung sein. Auch der Altar aus Stein gehört zu den Neuheiten, denn der war bisher aus Holz. Neue Sitz- und Kniebänke wird es ebenfalls geben. Weitgehend fertig sind die Außenarbeiten an der Kapelle. Der Sockel wurde trocken gelegt und neu belüftet.

Nach Herausnahme der Lehmwickeldecke Der neue Putz ist auch aufgetragen, das Dach repariert und mit neuen Ziegeln eingedeckt. Der Dachstuhl war die bisherige Achillesferse des Gotteshauses. Immer wieder gab es nasse Ecken, weil das Dach undicht war, wie vom Messnerehepaar Gertrud und Alois Güdemann zu erfahren war. Eine neue Decke wird eingezogen und nichts mehr wird dann an das bisherige Manko erinnern.

 

Die kapelle nach Entfernen des alten Verputzes - das alte ausladende Vordach ist noch vorhanden Der Dachaufbau wird erneuert und der Glockenturm saniert Neue Dachrinnen werden montiert Alle Leibungen aus Sandstein werden instandgesetzt

Die Arbeiten gingen in den vergangenen Wochen zügig voran, auch weil immer gutes Wetter herrschte. So konnte die neue, kupferne Verschalung des Glockenturmes angebracht und weitere Blechnerarbeiten am Dach vollendet werden.

Einbau des Sandsteinbodens mit Fußbodenheizung Dachstul mit Basis für den Glockenturm und teilweise ersetzten Dachsparren Neuer Dachboden und neuer Innenputz Das neu vergoldete Turmkreuz
Die tragende Konstruktion für das neue Vordach Detailansicht der neuen Vordachkonstruktion Die Schalung des Vordaches wird montiert Auch im Innenraum geht die Arbeit weiter - neue Stuckdecke
       

Auch die gesamte Elektroanlage wurde neu überplant und installiert. Zukünftig wird es möglich sein, Gottesdienste auch nach außen zu übertragen. Entsprechend de Einrichtungen wurden geschaffen.

Die Kapelle nach Abschluß der Außenputzarbeiten mit neuem Vordach, neu vergoldetem Turmkreuz, neuem Dach und neuen Sandsteinfassungen An Stelle der alten Holzdecke neu eingebaute Stuckdecke Die Fenster mit neuen Fensterleibungen und Bänken aus Sandstein Die neu geschaffenen Nischen für Heiligenfiguren

Der Außenbereich der Kapelle, bisher wenig attraktiv und unansehnlich, wird eine völlige Umgestaltung erfahren. Der Hang links am Zugang zur Kapelle wurde abgetragen, und das ganze Gelände eben gemacht. Dort wird Rasen angesät, das Ganze mit einer lebenden Hecke umschlossen und am Eingang ein Tor angebracht. Die Kapelle Ist neuerdings auch vom Enkendorf aus gut sichtbar. Der neue Besitzer des angrenzenden nördlichen Grundstückes hat den gesamten Baumbestand abholzen lassen und so für Licht und freie Sicht auf die Gebets- und Andachtsstätte gesorgt.

Einige Erdbewegungen waren für die neuen Aussenanlagen notwendig Der Aussenbereich um die Kapelle nach Ende der Terrassierungsarbeiten Neu angelegter Platz an der Ostseite der Kapelle mit Blick ins Tal nach Planierung des Geländes Die neue Umfriedung der Kapelle
  Der neu geschaffene Bereich um das Andachtskreuz im Bau Das neue Andachtskreuz mit Inschrift Inschrift auf dem Andachtskreuz

Fertigstellung der Außenanlegen im Herbst 2006 

Neu terrassiertes Gelände mit Einfriedung durch Zaun und Hecke Das Gelände um das Kreuz wird angelegt Der Zugang zur Kapele durch die neu geschaffenen Außenanlagen Außerhalb der Umfriedung wurden Parkbuchten angelegt und das Gelände befestigt

Wie erwähnt sollen bis im Spätherbst die Arbeiten abgeschlossen sein. Das eigentliche Einweihungsfest der Kirche soll dann 2007 stattfinden, denn da wird die Kapelle 120 Jahre alt. Ein möglicher Termin wäre wohl der Tag des Namenspatrons Josef am 19. März.

Bericht: Hans - Jörg Bader, wir danken der Badischen Zeitung für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung ihres Berichtes

Offizieller Abschluß der Arbeiten am 8.12.2006, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria 

Pfarrer Kirner während seiner Dankansprache Neu geschaffenes Marienrelief auf der chorseitigen Aussenwand Nach Abschluß der Baumaßnahmen in und um die Kapelle konnte das Ende der Grundsanierung am 8.12.2006 mit einer Andacht mit Segnung des neu gestalteten kleinen Gotteshauses begangen und dem Herrn für den glücklichen Verlauf der Arbeiten ohne Unfall gedankt werden. In einer kurzen Ansprache dankte Stadtpfarrer Kirner den an den Arbeiten Beteiligten, vor allem jedoch Herrn Stephan Denk als Initiator und treibende Kraft hinter diesem großartigen Werk. Herr Denk vertrat in Begleitung mehrerer seiner an den Baumaßnahmen beteiligter Mitarbeiter als Vorstandvorsitzender die Brennet AG, deren Aktionäre die kompletten Sanierungskosten getragen haben. Mit der Segnung des neu gestalteten Kirchleins fand der liturgische Teil der Feier seinen Abschluß.

Im Anschluß an die Dankandacht lud die Pfarrei St. Martin alle beteiligten zu einem Abschlußfest in den Pfarrsaal ein. Pfarrer Kirner dankte nochmals Herrn Stephan Denk und der Brennet AG für dieses großartige Geschenk und verlieh seiner Freude über das voll und ganz gelungene Werk ihren Ausdruck. Diesem Dank schloß sich die Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Frau Monika Mayer an.

Herr Stephan Denk bei seiner AnspracheIm Anschluß daran erinnerte Herr Denk an die einzelnen Etappen der Sanierung. Alles begann mit der Lektüre eines Spendenaufrufs zur Reparatur des defekten Dachstuhles in der Zeitung anläßlich des Patroziniums der Kapelle am 19.3.2006. Das Interesse war geweckt und es erfolgte kurz darauf eine erste Kontaktaufnahme mit dem Mesnerehepaar, Herrn und Frau Güdemann. Bei einer ersten Besichtigung kam Herr Denk zum Ergebnis, daß es hier mit einer Reparatur des Dachstuhles nicht getan ist und nur eine grundlegende Sanierung mit Umgestaltung des umliegenden Geländes in Betracht kam.

Pfarrer Kirner überreicht Herrn Denk eine geschmückte Kerze als ErinnerungIn kürzester Zeit waren die Grundstücksfragen geklärt. Hier gilt Herrn August Mulflur, der bereits in Eigenregie die Renovation Mitte der achtziger Jahre geleitet und geleistet hat besonderer Dank. Durch die Unterstützung von Pfarrer und Bürgermeister waren auch keine behördlichen Hindernisse zu überwinden. Mit Ideenreichtum, großer Liebe zum Detail, Sachkenntnis und Entschlossenheit wurde das Werk in Angriff genommen.

So konnte dank dieses großartigen persönlichen Engagements ein Kleinod im unteren Enkendorf geschaffen werden, das über Generationen hinweg Zeugnis unserer christlichen Kultur, der Uneigennützigkeit und des Glaubens geben wird.

Nach den interessanten und humorvollen Bericht von Herrn Denk überreichte Pfarrer Kirner als Erinnerung eine Josefskerze. Danach fand der Abend in geselliger Runde mit den Handwerker und bewirtet vom Festausschuß der Pfarrei seinen Abschluß. Wir danken der Brennet und namentlich der Familie Denk für ihr großartiges Engagement. Möge der Herr Ihnen allen Ihre Großzügigkeit reich vergelten.

Am Himmelfahrtstag 2007 wird dann die offizielle Wiedereinweihung der Kapelle mit der ganzen Pfarrgemeinde erfolgen.

Frau Monika Mayer dankt im Namen des Pfarrgemeinderates Herrn Denk und der Brennet AG Der Dank der Pfarrei an das Mesnerehepaar Güdemann für den unermüdlichen Einsatz gemütliche Handwerkerrunde Abschluß in gemütlicher Runde. Im Hintergrund Herr und Frau Mulflur unter deren Regie die Renovation in Eigenarbeit in den achtziger Jahren erfolgte

Mahnende Worte an der Umfriedung

 

Wir hoffen, daß dieses großartige Werk den Menschen in unserem Tal für lange Zeit als Zeichen des Glaubens in unserer Zeit erhalten bleiben wird.

 

Bilder: Pfarrei St. Martin, Wehr

 


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