Katholische Pfarrei St. Clemens und Urban Schwörstadt
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2009 Ministrantenaufnahme

Zum Patrozinium: Aufnahme der neuen Ministranten der Pfarrei St. Clemens und Urban in Schwörstadt

Die neuen Schwörstadter Ministranten während des Hochamts zum Patrozinium - Rauchfaß - Pfarrer Kirner legt Weihrauch zur Inzens aufWie schon im letzten Jahr, durfte sich die Pfarrei St. Clemens und Urban, am Patroziniumstag über die Aufnahme neuer Ministranten sehr freuen.

Während der feierlichen Eucharistiefeier, empfingen die neuen Meßdiener von Herrn Pfarrer Kirner für ihren Dienst am Altar und für die Gemeinde, Gottes Segen. Als Zeichen der Zugehörigkeit wurde Ihnen die Ministrantenplakette des Ministrantenbundes umgelegt und der Ministrantenausweis ausgehändigt. Der lang ersehnte Tag war für unsere neuen Ministranten endlich gekommen. So konnte man nach dem Festgottesdienst in der Sakristei hören: "Jetzt sind wir richtige Ministranten".

Am 22. November 2009 wurden folgende Ministranten durch unseren Herrn Pfarrer Matthias Kirner, während dem Festgottesdienst, aufgenommen:

Die Ministranten von Schwörstadt des Jahrgangs 2009

Anja Schlageter, Stefanie Nagel, Jessica Duffner, Anna-Lena Burkart, Madlen Lutz und Nils Burger.

So hat es auch mich, als Ministrantengruppenleiter, mit großer Dankbarkeit erfüllt, die große Freude und das Glück aus den Gesichtern der neu aufgenommenen Ministranten ablesen zu dürfen.

Während der Heiligen Messe - Gabenbereitung Eine lange Zeit der Vorbereitung liegt hinter den neuen Ministranten, trafen wir uns doch kurz nach deren Erstkommunion, die am 26. April 2009 stattgefunden hatte, am 08.Mai.2009 zum ersten Mal in der Sakristei unserer Kirche. Endlich durften sie die Räume besichtigen, die sonst Gottesdienstbesucher eher selten oder gar nicht betreten. Natürlich konnte ich mich an die erste Frage erinnern: "Dürfen wir auch den Turm und die Glocken anschauen?". Leider mußte ich die neuen Minis noch etwas vertrösten, da sie aufgrund ihres Alters noch etwas zu klein sind und so eine Turmbesichtigung doch nicht ganz ungefährlich ist. Aber wir werden den Turm unserer Kirche ganz sicher nicht aus dem Blick verlieren und vertagen den Aufstieg voraussichtlich auf den Sommer 2010.

Vor dem Auszug gegen Ende der Heiligen Messe Viele Aufgaben hat ein Ministrant zu erfüllen und diese galt es jetzt einzuüben und zu besprechen. Auch ist es wichtig das nötige Hintergrundwissen zu vermitteln, auf Fragen einzugehen und somit die Liebe zur Liturgie aufzubauen. Am meisten wurde der Altardienst eingeübt. Dieser beinhaltet den Altar vorzubereiten und die Gaben zum Altar zu bringen. Die Hostienschale und der Kelch, Wein und Wasser werden stellvertretend für die Gemeinde übergeben. Nach den Opferungsgebeten über Brot und Wein erfolgt die Handwaschung und hier heißt es vorbereitet sein, um eine zügige Durchführung zu gewährleisten. Es wird das Wasserkännchen, die Wasserschale und das Lavabotuch (kleines weißes "Handtuch") benötigt. Der Priester hält seine Finger über die Wasserschale und die Ministranten gießen ein wenig Wasser darüber. Währenddessen betet der Priester leise: "Herr wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein". Hier betet der Priester für sich und vor allem für die ihm anvertraute Gemeinde mit der Bitte, daß alles was nicht so gut war in unserem Leben, was mit Schuld und Fehler behaftet war, nun abzuwaschen und zum Guten umzuwandeln. Gerade bei dieser Handlung muß man manchmal mit der Vergeßlichkeit des Mesners rechnen, der die Wasserschale vergißt herzurichten. Aber ein guter Ministrant wird sofort nach dem Tablett greifen, mit dem die Wein-, und Wasserkännchen transportiert werden und diesen Fehler geschickt ausbügeln.

Aber nicht nur der Dienst am Altar wurde geübt, auch die Leuchter zum Evangelium, der Klingelbeutel, daß Läuten zum wichtigsten Moment einer Hl. Messe, nämlich der Wandlung, die richtige Aufstellung in der Sakristei und im Altarraum, der Dienst bei einer Andacht oder Vesper. Ich kann an dieser Stelle nur bestätigen, daß unsere Ministranten sehr viel Eifer und Freude gezeigt haben und richtig gute Meßdiener geworden sind. Doch gehört zu einer guten Ministrantenstunde nicht nur das Proben und Üben sondern auch Spiel und Spaß. So wurden in den letzten 15 Minuten rund um unsere Kirche alle möglichen Spiele durchgeführt, doch der Abschluß einer jeden Probestunde fand meistens in der Kirche statt, in der wir uns nochmals zu einem Abschlußgebet zusammenfanden.

Die Ministranten des Patroziniums 2009 mit Pfarrer Matthias Kirner und Mesner Thomas Bergmann, der auch die Ausbildung der Ministranten übernommen hatteMein Wunsch an dieser Stelle an unsere neuen Ministranten ist, daß sie weiterhin mit viel Freude und Eifer, für ganz viele Jahre, ihren Ministrantendienst vollziehen und daß sie stets beschützt sein mögen von unseren Pfarrpatronen St. Clemens und Urban.

Euer Thomas Bergmann


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