Katholische Pfarrei St. Clemens und Urban Schwörstadt
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Frauenfrühstück

Ökumenisches Frauenfrühstück Schwörstadt

Ökumenisches Frauenfrühstück in Schwörstadt Seit mehreren Jahren findet in Schwörstadt das Ökumenische Frauenfrühstück statt. Das ökumenische Frauenfrühstück ist eine Veranstaltung der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden Schwörstadt.

In gemütlicher Atmosphäre frühstücken, mit anderen Frauen ins Gespräch kommen, Zeit für sich selbst haben, Anregungen finden, sich und anderen Frauen unterschiedlichen Alters begegnen: Das kann "frau" beim ökumenischen Frauenfrühstück in Schwörstadt.

6-8 mal im Jahr findet es von 9.00 bis ca. 11.00 Uhr im katholischen Pfarrsaal Schwörstadt statt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück wenden wir uns dem jeweiligen Thema zu (unterschiedliche Lebens- und Glaubensfragen) und es ergeben sich viele interessante Gespräche.

Zum Frauenfrühstück sind alle Frauen, ganz gleich welcher Konfession oder welchen Alters, herzlich eingeladen. Wir freuen uns, wenn jemand den Weg zu uns findet! (Eine Anmeldung zum Frauenfrühstück ist nicht notwendig.)

Eine Auswahl aus den bisherigen Themen: 

  • Wenn Engel dich berühren
  • Perlen des Lebens.
  • Mein Bild von Gott
  • Mein Leben als Weg
  • Psalmen
  • Ich - einmalig
  • Die Bibel kennen lernen

Text: Gemeindereferentin Barbara Heimpel

Kontakt: 

Gemeindereferentin Barbara Heimpel - siehe Seelsorgeteam

Vieles fremd und doch Vieles gemeinsam - Besuch des ökumenischen Frauenfrühstücks Schwörstadt in der Synagoge von Basel 

Am Mittwoch, den 12. September 2012 besuchten 12 Frauen aus der Seelsorgeeinheit Wehr die Synagoge in Basel. Im Rahmen des ökumenischen Frauenfrühstücks Schwörstadt war die Einladung an die ganze Seelsorgeeinheit Wehr ergangen.

Bei einer sehr informativen Führung in der Synagoge durch den Bibliothekar der israelitischen Gemeinde Basel, Edouard Selig, konnten die Teilnehmerinnen viel Interessantes erfahren.

Die gemeinsamen Wurzeln des Glaubens von Juden und Christen, die im Alten Testament liegen, wurden deutlich. So manche Bibelstelle, die während der Führung angesprochen wurde, war allen wohl bekannt.

Zuerst war die Geschichte der Juden in Basel und die Entstehungsgeschichte der dortigen Synagoge Thema seines Vortrags. Im Anschluß daran rückte das religiöse Leben eines Juden in den Mittelpunkt der Führung.

Vieles wurde erklärt und gedeutet, zum Beispiel die Gebetsriemen (Tefillin) die ein jüdischer Mann beim Gebet anlegt. An den Riemen befestigt sind lederne Gebetskapseln, die auf Pergament handgeschriebene Schriftrollen mit den Worten des Sch'ma Jisraeel:

"Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig. (Dtn 6,4)

Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie als Zeichen um dein Handgelenk binden. Sie sollen als Merkzeichen auf deiner Stirn sein. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Tore schreiben." (Dtn 6,5-9)

Auch die unterschiedlichen Festtage, diverse Riten und die Bedeutung des gemeinsamen Gebets in der Synagoge wurden erläutert. Vor allem im Leben der jüdischen Männer spielt das regelmäßige Beten und der Gottesdienst eine große Rolle.

Die Gläubigen des Judentums sollen am Morgen, am Nachmittag und am Abend beten. Wenn irgend möglich beten sie gemeinsam in der Synagoge. Die Männer tragen zum Gebet und in den Synagogen eine Kopfbedeckung und häufig einen Gebetsmantel aus einem viereckigen Tuch (Tallit).

Frauen sind weder zu formellem Gottesdienst noch zu den festen Zeiten der drei Gebete verpflichtet. In der Synagoge haben sie getrennt von den Männern auf der Empore ihren Platz. Auch Frauen sind angehalten zu beten, aber sie können es jederzeit tun und allein, ohne am öffentlichen Gottesdienst teilzunehmen- der Schwerpunkt ihrer religiösen Verantwortung liegt in der Familie.

Die ersten Bücher des Alten Testamentes, 5 Bücher Mose, im Judentum Thora ( "Gebot, Weisung, Belehrung") genannt, sind im Judentum von besonderer Bedeutung. So werden bis heute die Schriftrollen, aus denen im Gottesdienst gelesen wird von Hand geschrieben.

Alle waren beeindruckt als der Thoraschrein (Aufbewahrungsort für die Thorarollen) geöffnet wurde und mehrere prunkvoll verzierte Rollen zu sehen waren.

Beeindruckend war die große Liebe zu seinem Glauben, die aus den Worten von Herrn Selig klang. Als er über das Geschehen zur Zeit des Nationalsozialismus sprach (seine Familie stammt ursprünglich aus München) war zu spüren, wie wichtig es ihm ist, Gutes zu säen und Respekt voreinander zu haben. So war der Vormittag in Basel für alle Teilnehmerinnen sehr bereichernd.

Vielleicht haben Sie Interesse bekommen, öffentliche Synagogenführungen finden jeweils am 1. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr statt.

Text und Bilder: Gemeindereferentin Barbara Heimpel

Text mit hebräischen Zitaten als als pdf Datei zum Herunterladen.

Bilder Vom Synagogenbesuch 

Blick in die Synagoge von hinten. Blick nach hinten. Blick in die Kuppel. Herr Edouard Selig leitet die Führung. Die Gruppe hört interessiert zu. Der Thoraschrein Herr Selig öffnet den Thoraschrein. Verschiedene Thorarollen im geöffneten Schrein. Erläuterungen zur Symbolik. dto Eine Thorarolle wird herausgetragen. Enthüllen der Thorarolle aus dem Thoramantel. dto Her Selig (mit Gebetsmantel)liest einen Abschnitt aus der Thora. dto Ein Blick in die Thorarolle. Eine zweisprachige Bibelausgabe- hebräisch deutsch.

Text und Bilder: Gemeindereferentin Barbara Heimpel


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