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Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
Das Holz, das er trägt, ist das Kreuz, das die Menschen auf ihn legen. Es ist das Kreuz unserer Erlösung. Er hätte es nicht tragen müssen, wenn es nicht unsere Sünde gäbe. Wir als Sünder sind seine Last. Aber seine Liebe zu uns ist groß genug, die Last zu bejahen und das Kreuz anzunehmen.
Manchmal sind wir uns selbst ein Kreuz; da tragen wir schwer an uns selbst: an unseren Schwächen und Fehlern, an unserer Sünde, auch an unserer Arbeit, an unserer Unzufriedenheit mit uns selbst, an unserer Krankheit und an Leid. - Manchmal werden andere uns zum Kreuz, das wir zu tragen haben: mit dem Kummer, den sie uns bereiten; mit dem Ärger, den sie uns machen; mit der Eigenart, mit der sie uns auf die Nerven gehen.
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aus Werner Eizinger, "Kreuzwege zum Herrn" - Andachten zur Fastenzeit (gekürzt)
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