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Aktivitäten in Canela / Chile
Auf Grund einer Empfehlung von Schwester Verena Rudigier (Missionsschwester in Chile - siehe: Sr Verena Rudigier )begann der Missionskreis 1986 den chilenischen Landpfarrer Pater Luis Brevis in Canela zu unterstützen. (in Chile werden alle Priester mit "Padre" angesprochen). Canela ist ein kleines Dorf in der Halbwüste im kleinen Norden Chiles.
Die Pfarrei erstreckt sich über eine Fläche von 30km x 50km; zu ihr gehören 36 Außenstationen. Die Menschen leben dort in größter Armut als Campesinos von einer armseligen Landwirtschaft. Das Klima ist geprägt von lang anhaltenden Trockenperioden. Auch wenn es seit einigen Jahren sichtbare Verbesserungen im Dorf und durch den Staat gibt so ist die Armut in dieser Gegend immer noch sehr groß.
Im Jahr 2002 übernahm der Steyler Missionar P. Andrés Mukosiej, (SVD)." die Pfarrei Canela.
Der Missionskreis St. Martin versucht die Arbeit in Chile durch verschiedene Aktionen zu unterstützen. Die Erlöse aus unseren Aktionen (Osterverkäufe, Suppensonntage ) teilen wir auf: Einen Anteil für Schwester Gertrudis Teresa Eller für ihre Projekte, der andere Teil für Canela.
Die pastorale und soziale Arbeit in Canela umfaßt vornehmlich:
Die Filialgemeinden können nur per Auto auf Naturstraßen, die oft in einem katastrophalen Zustand sind, erreicht werden. Vor allem der Unterhalt, dieser für die pastorale Arbeit zwingend notwendigen Fahrzeugs nimmt erhebliche Mittel in Anspruch, da die Straßenverhältnisse für extremen Verschleiß und manchen Defekt sorgen.
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Ferner werden in dem Pfarrgebäude auch Katecheten ausgebildet, die beherbergt und verköstigt werden. Sie bestreiten dann in den Filialgemeinden den entsprechenden Unterricht mit den Jugendlichen.
Die Pfarrei unterhält ferner einen Lokal-Radiosender, der die Leute im Umkreis von ca. 50 km unterhält (insgesamt ca. 8000 Katholiken) und gute Beiträge zum christlichen Leben sendet, natürlich auch die Übertragung der Sonntagsmesse von Canela Baja. Er trägt sich mittlerweile durch Sponsorengelder.
Diese Radiostation bringt für die einsam lebenden Campesinos gute Kontakte untereinander und mit dem Pfarrhof (z.B. Übertragung der Sonntagsmesse, pastorale Impulse, religiöse Weiterbildung ...und natürlich gute Unterhaltung).
Die Pfarrer in Chile leben von dem, was die Gemeinde opfert und das ist in einer armen Gegend nicht viel. Viele pastorale und soziale Aufgaben könnten ohne die Unterstützung aus Wehr nicht geleistet werden. So ist Pater Andrés äußerst dankbar für die ihm geleistete Hilfe aus Wehr.
Heilige Messe in Canela und den umliegenden Gemeinden
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Weihnachten
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Bericht und Bilder: Ewald Tussing, Missionskreis
Katholische Pfarrei St. Martin Wehr (Baden) - Kirchplatz 1 - 79664 Wehr
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