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Neugestaltung der Pfarrkirche St. Clemens und Urban in Schwörstadt
Am 18.3.2007 konnte der neue von Michael Steigerwald geschaffene Altar der Pfarrkirche St. Clemens und Urban in Schwörstadt zur großen Freude von Pfarrer Matthias Kirner und der ganzen Pfarrgemeinde Schwörstadt durch Hochwürdigsten Herrn Weihbischof Rainer Klug geweiht werden. Ein seltenes Ereignis im Leben einer Pfarrei, ein Moment großer Freude und Abschluß einer wichtigen Arbeit.
Die Notwendigkeit einer Neugestaltung kam spätestens nach der Erneuerung der Heizungsanlage im Jahr 2002 allgemein zu Bewußtsein. Die sichtbaren Spuren dieser Baumaßnahme brachten den schlechten Zustand der Kirche unübersehbar zu Tage.
Mit Michael Steigerwald konnte ein Künstler gefunden werden, der es schaffte, eine den liturgischen Bedürfnissen entsprechende Ausstattung unserer Kirche zu finden. Ein wesentliches Element war dabei, daß Zeugnisse aus allen drei wesentlichen Perioden der Schwörstadter Kirche einflossen: Figuren aus dem neoklassizistischen Hochaltar von 1888, aus den alten Seitenaltären sowie Teile des massiven Steinaltars sowie der Tabernakel aus dem Jahr 1962. Zentrales Thema sollte aber der Lebensbaum an der vorderen Chorwand sein.
Der Umbau erfolgte in erheblichen Teilen unter Mitwirkung der Schwörstadter Katholiken, was natürlich die Kosten des Umbaus senkte, aber mehr noch als diese materielle Komponente ein Zeichen der großen inneren Verbundenheit der Schwörstadter mit ihrer Kirche war. Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von der Umbauphase:
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Die aus dem Jahr 1852 stammende Schwörstadter Kirche erfuhr vor der grundlegenden Renovation im Jahre 2007 mehrere deutliche Änderungen. Einen kurzen Einblick geben die folgenden Kapitel.
Entsprechend der Veränderungen im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde der erst 1962 eingebaute Hochaltar in den vorderen Bereich des Chorraums verschoben und ein freistehender Tabernakel erstellt.
Außerdem wurde der 1962 entfernte Leuchter wieder eingebaut.
Es war eine Zeit großer Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, die später in das Zweite Vatikanische Konzil (1962 - 1965) mündeten. Man suchte aber bereits vorher andere Wege und versuchte die Gedanken der besonders in Deutschland sehr wirksamen liturgischen Bewegung umzusetzen. So kam es in den Jahren 1961 und 1962 zu einer grundlegenden Veränderung in der Gestaltung der Schwörstadter Kirche. Der neoklassizistische Hochaltar von 1888, die Seitenaltäre sowie der von der Freifräulein Anna von Schönau 1907 gestiftete Leuchter wurden entfernt.
Wie in anderen Kirchen unserer Region wurde ein der damaligen Zeitströmung entsprechender massiver Altar eingebaut. Einige Figuren aus dem bisherigen Altar wurden an der Chorwand angebracht und über dem Chorraum ein Deckengemälde geschaffen, das die vier Evangelisten symbolisiert. Im Jahr 1966 erfolgte dann der Einbau der von Benedikt Schaufelberger aus Freiburg geschaffenen neuen Fenster.
Auch damals fand der Umbau unter reger Beteiligung der Schwörstadter Katholiken statt:
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Die Pfarrkirche St. Clemens und Urban in Schwörstadt wurde im Jahre 1852 fertiggestellt und ersetzte die zu klein gewordene Pfarrkirche auf dem heutigen Friedhof.
1856 erfolgte der Einbau der Orgel durch die Firma Albiez in Waldshut.
1888 kam der von Pfarrer Bauer gestiftete Hochaltar und 1907 der von Freifräulein von Schönau gestiftete Leuchter hinzu (mehr unter: Zur Kirchengeschichte).
Bilder: Nikolaus Breuer, Schwörstadt
Katholische Pfarrei St. Clemens und Urban Schwörstadt - Rheinstrasse 1 - 79739 Schwörstadt
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